Leistungen
Betriebliches Gesundheitsmanagement
Analyse, Konzept und Umsetzung: Gesundheitstage, Ergonomie, Bewegung, Stressprävention und Suchtprävention – und die Auswertung, ob die Maßnahmen wirken.

Ein gesundes Unternehmen beginnt mit gesunden Mitarbeitenden
Betriebliches Gesundheitsmanagement ist mehr als der Obstkorb: Es verbindet Arbeitsschutz, Gesundheitsförderung und Eingliederungsmanagement zu einem Vorgehen, das zum Betrieb passt – und das sich überprüfen lässt.
Wir entwickeln mit Ihnen ein Konzept, das an den tatsächlichen Belastungen ansetzt, statt Maßnahmen von der Stange anzubieten.
Was Betriebe davon haben
Sinkende Fehlzeiten und weniger Fluktuation sind die naheliegenden Effekte. Ebenso wichtig: Mitarbeitende erleben, dass ihr Arbeitgeber ihre Gesundheit ernst nimmt – ein Argument, das im Wettbewerb um Fachkräfte in Ostwestfalen-Lippe zählt.
Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung sind bis zu einem jährlichen Höchstbetrag je Beschäftigtem steuerfrei (§ 3 Nr. 34 EStG); die Einzelheiten klären Sie bitte mit Ihrer Steuerberatung.
Vorgehen in vier Schritten
Ein BGM, das wirkt, folgt einem Kreislauf aus Analyse, Planung, Umsetzung und Bewertung.
1. Analyse
Am Anfang steht ein nüchterner Blick auf die Ausgangslage: Auswertung von Fehlzeiten und Gesundheitsberichten der Krankenkassen, Begehungen, Gespräche mit Führungskräften und Beschäftigten sowie – wo sinnvoll – eine anonyme Mitarbeiterbefragung.
Daraus entsteht ein Bild der tatsächlichen Belastungen: körperlich, organisatorisch und psychisch.
2. Ziele und Maßnahmenplan
Gemeinsam mit Ihnen – und, wo vorhanden, mit dem Betriebsrat – legen wir Ziele und Prioritäten fest und bilden einen Arbeitskreis Gesundheit, der die Umsetzung begleitet.
Jede Maßnahme bekommt eine verantwortliche Person, einen Zeitpunkt und ein Kriterium, an dem sich später ablesen lässt, ob sie etwas gebracht hat.
3. Umsetzung
- Ergonomie: Beratung an Bildschirm- und Produktionsarbeitsplätzen, Hebe- und Tragetechnik, Arbeitsplatzanpassungen
- Bewegung: Rückenprogramme, Bewegungspausen, Angebote für Schichtarbeitende
- Stress und psychische Gesundheit: Beurteilung psychischer Belastung, Umgang mit Schichtarbeit und ständiger Erreichbarkeit, Resilienz- und Entspannungsangebote
- Sucht: Prävention, Führungskräfteschulung und Hilfestellung im konkreten Fall
- Gesundheitstage: Check-ups, Sehtest, Hörtest, Blutdruck- und Blutzuckermessung, Impfaktionen – kompakt an einem Tag im Betrieb
- Führungskräfte: Schulungen zu gesundem Führen, Fürsorgepflicht und Rückkehrgesprächen
4. Bewertung
Nach einem vereinbarten Zeitraum schauen wir gemeinsam auf die Kennzahlen: Fehlzeiten, Teilnahmequoten, Rückmeldungen aus der Belegschaft, Ergebnisse einer Wiederholungsbefragung.
Was nicht wirkt, wird geändert oder beendet – das gehört zum Verfahren dazu.
Zusammenarbeit und Förderung
BGM muss nicht allein aus dem Betriebsbudget kommen.
Krankenkassen und Unfallversicherung
Krankenkassen fördern betriebliche Gesundheitsförderung nach § 20b SGB V und beteiligen sich an Analyse und Maßnahmen. Die Berufsgenossenschaften unterstützen mit Programmen, Medien und Schulungen.
Wir helfen, die passenden Partner einzubinden und die Anträge vorzubereiten.
Verzahnung mit Vorsorge und BEM
BGM entfaltet seine Wirkung erst im Zusammenspiel: Was in den Vorsorgen und Begehungen auffällt, fließt anonymisiert in die Maßnahmenplanung ein; wer nach langer Erkrankung zurückkehrt, wird über das Eingliederungsmanagement begleitet.
